il dolce

il dolce, the sweat

"Sweet is one of the five basic tastes and is almost universally regarded as a pleasurable experience. The chemosensory basis for detecting sweetness, which varies among both individuals and species, has only been teased apart in recent years. The current theoretical model is the multipoint attachment theory, which involves multiple binding sites between sweetness receptor and the sweet substance itself."

A weekend in Tirol

Ende Januar haben meine Schwester und mein zuckersüsser Neffe meine Mutter in Tirol besucht. Als Überraschung bin auch ich dazu gestossen. Es war wirklich ein super schönes Wochenende im Schnee.

Mit Bummeln durch Innsbruck …

… langen Spaziergängen im Schnee …

… und gutem Essen. Hier durfte auch der obligatorische Kaiserschmarrn nicht fehlen.

Mein Neffe ist zum ersten mal Schlitten gefahren bzw. wurde durch die Winterlandschaft gezogen ;)

Der kleine Mann ist schon über 1 Jahr alt und so gross geworden.

Er kann schon (fast) alleine stehen und krabbelt wie ein Weltmeister durch die Gegend.

Italian Lunch

An einem weiteren Mittag war der Hunger mal wieder gross. Auch dieses mal fanden sich Zutaten, um ein leckeres und dennoch gesundes Gericht zu zaubern. In diesem Fall kam wieder die italienische Ader durch. 

Vollkornpasta mit Gemüse

Vollkorn Penne Rigate
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 frische rote Chilischote
1 EL Olivenöl
1 Zucchini
1 Paprika (gelb oder rot, je nach Gusto) 
1 Möhre
3 EL Erbsen
2-3 EL Ahornsirup
getrocknete italienische Kräuter 
Salz & Pfeffer
Parmesan - bzw. in meinem Fall Grana Padano :) 

Die Penne in Salzwasser al dente garen. In der Zwischenzeit die Schalotte, den Knoblauch, die Möhre und die Chilischote fein würfeln. Die Paprika in Streifen schneiden und die Zucchini halbieren und in Ringe schneiden.

Das Olivenöl in einer grossen Pfanne bei mittlerer Hitze heiss werden lassen (ich verwenden meinen Wok) und die Schalotte, den Chili und die Möhre andünsten. Etwas später den Knoblauch dazu geben (er sollte nicht braun werden). Im Anschluss die Paprika dazu geben und für einige Minuten andünsten. Dann die Zucchini und die Erbsen dazu geben. Wenn das Gemüse fast gar ist, etwas Wasser (bei Bedarf mit Gemüsebrühe angereichert)  und den Ahornsirup hinzufügen und ein paar Minuten köcheln lassen. Mit den Kräutern (wenn vorhanden frisches Basilikum), Salz & Pfeffer abschmecken.

Die fertigen Nudeln abseihen und ein paar EL vom Kochwasser auffangen. Die Nudeln mit etwas Kochwasser unter das Gemüse mischen und noch einmal abschmecken - bei Bedarf Ahornsirup, Gewürze & Kräuter hinzufügen. Die Pasta auf dem Teller anrichten und mit frischem Grana Padano bestreuen.

Buon appetito!

Lunch

Letzte Woche war der Hunger mittags gross und zum Glück fanden sich in meinem Kühlschrank noch einige Zutaten um ein leckeres Mittagessen zu zaubern. Auch in diesem Fall diente mir ein marokkanisches Rezept als Anregung.

So gab es also die restlichen Falafel mit Minzjoghurt und Fladenbrot vom Wochenende mit einem grünen Mischsalat und Kisir. Den grünen Salat habe ich einfach nur mit etwas Olivenöl und Zitrone beträufelt.

Kisir (Bulgursalat)
250 g Bulgur
3 rote Spitzpaprika
1 Bund glatte Petersilie
2 Frühlingszwiebeln
1/2 - 1 Tube Tomatenmark
4 EL Sonnenblumenöl 
Salz
etwas Zitronensaft 

Den Bulgur knapp mit Wasser bedecken und 10-15 Minuten ziehen lassen. Hier nicht zuviel Wasser verwenden, sonst wird das Ganze zu pampig. In der Zwischenzeit die Paprika fein würfeln, die Frühlingszwiebeln in feine Halbringe schneiden und die Petersilie hacken. Den Bulgur mit dem Öl und Tomatenmark vermengen. Dann die restlichen Zutaten unter mischen und mit Salz & etwas Zitronensaft abschmecken.

Das Rezept ergibt circa 4 Portionen. Passt sehr gut zu Salat und wird es im Sommer mit Sicherheit öfters zum Grillen geben.

Bon appetit!

Marokkanisch

Momentan habe ich ein Faible für marokkanisches Essen. Zum einen habe ich mir vorgenommen dieses Jahr viele neue Rezepte zu probieren. Die üblichen Verdächtigen der italienischen Küche begeistern mich zwar noch immer, doch etwas Abwechslung auf dem Speiseplan kann ja nicht schaden. Auch möchten wir weniger Fleisch essen und da gibt es in der marokkanischen Küche eine Vielzahl an Rezepten.

Die letzte Inspiration habe ich mir dann beim Essen in diesem super Restaurant Maison Blunt in Zürich geholt.

So gab es am Freitag also Tabouleh, Babaganoush, Minzjoghurt mit Falafel und Fladenbrot.

Folgende Rezepte habe ich verwendet:

Tabouleh 

1/2 Tasse Bulgur (Weizengrütze)
1/2 Tasse heisses Wasser
1 grosses Bund glatte Petersilie
etwas frische Minze
2 EL Olivenöl
Saft einer Zitrone
2 Tomaten
1 Zwiebel
Salz & Pfeffer

Den Bulgur mit heissem Wasser begiessen und circa 20-20 Minuten quellen lassen. Ich habe den sehr feinen Bulgur verwendet - bekommt man in einem türkischen Supermarkt. Der Gröbere müsste vor der Weiterverarbeitung nach Anleitung gekocht werden.


Dann die Zwiebel in feine Ringe schneiden und mit dem Bulgur vermengen.

Im Anschluss die Petersilie und die Minze grob hacken und unter den Bulgur mischen.
Dann aus der Zitrone und dem Olivenöl eine Marinade mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und unter das Bulgur mischen. Auch die Tomate fein würfeln und unter mischen. Nun das Ganze noch mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen lassen und fertig ist das Tabouleh.

Babaganoush 

1 Aubergine (500g)
1 1/2 EL Sesampaste (Tahin)
1 1/2 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz & Pfeffer
etwas glatte Petersilie

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen, die Aubergine waschen und mit einem Messer ein paar Mal einstechen. Diese dann circa 30 Minuten backen - so lange bis sie ganz weich und die Haut fast schwarz ist. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Die lauwarme Aubergine halbieren und das weiche Fruchtfleisch aus der Schale löffeln. Dieses dann mit der Sesampaste, dem Zitronensaft und dem Olivenöl vermengen und mit dem Zauberstab zu einer Paste mixen. Im Anschluss die gepresste Knoblauchzehe zu dem Püree geben und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mit der gehackten Petersilie bestreuen.

Minzjoghurt

1/2 Becher Naturjoghurt
1 EL Quark
etwas frische Minze
etwas Zitronensaft
Salz & Pfeffer

Den Joghurt mit dem Quark verrühren und die fein gehackte Minze drunter mischen. Zuletzt mit Salz, Pfeffer & Zitronensaft abschmecken. Vor dem Servieren kalt stellen und mit ein paar Minzblättern garnieren.

Die Falafel und das Brot waren nicht selbst gemacht, sondern beim türkischen Händler meines Vertrauens dazu gekauft ;) Habe nämlich leider übersehen, dass die Kichererbsen für die Falafel über Nacht eingeweicht werden müssen. Das versuche ich also das nächste Mal.

Bon appetit!